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Warren Buffet kauft ein Weingut in Rheinhessen

11 Nov

Der TRUMP-Effekt: Deutschland profitiert von Investitionen aus USA!

Ort: Eine kleine Filiale der 08/15-Bank in der Nähe von Ludwigshafen

 

Bankangestellter (BA): Willkommen in Deutschland, freut mich sie zu sehen, Herr Büffé

Warren Buffet (WB): Buffet, nicht Büffé

BA: Ah, ok, entschuldigen sie bitte, ich habe Französisch nach dem dritten Jahr abgewählt

WB: Kommen wir zur Sache. Ich brauche einen Immobilienkredit für den Kauf eines Weinguts in Rheinhessen. Nach dem Sieg von Trump sollte man in alles investieren, was mit dem Konsum von Alkohol zu tun hat.

BA: Da sind sie in Rheinhessen an der richtigen Adresse. Der Wein wird sogar nach China exportiert.

WB: In Zukunft nicht mehr. Der wird jetzt in USA gebraucht. Wein ist das neue Öl.

BA:  Wieviel soll denn das Weingut kosten?

WB: 2 Millionen Euro.

BA: Und wieviel von diesem Betrag wollen sie finanzieren?

WB: 2 Millionen Euro.

BA: Sie wollen das Weingut mit 100% Fremdkapital erwerben?

WB: Natürlich, ich investiere niemals eigenes Geld. Reich wird man nur mit Geld von Anderen. Das kann ihnen der neue Potus bestätigen.

BA: Ich hatte leider noch keine Gelegenheit, selbst mit dem Papst zu sprechen. Ich muss ihnen jetzt einige Fragen zu ihren persönlichen Verhältnissen stellen, die EU-Gesetze, sie wissen schon

WB: Ich weiß, ich kann nur jedem abraten, in Deutschland zu investieren, nichts als Ärger

BA: Aber sie haben es jetzt vor?

WB: Der neue Potus, sie verstehen, und außerdem ist es ja nicht mein Geld, sondern ihres, also deutsches Geld.

BA: Allah gut, fangen wir an. Was sind sie von Beruf und wie hoch ist ihr Brutto-Jahreseinkommen?

WB: Ich bin CEO von Berkshire Hathaway. Mein Gehalt beträgt 100.000 Dollar.

BA: Das sind ca. 90.000 Euro. Damit gehören sie in Deutschland zu den Spitzenverdienern. Was macht so ein CEO von Börgschärr Tupperware?

WB: Ich leite die Firma.

BA: Haben sie sonst noch Nebeneinnahmen?

WB: Ja, ich besitze 19% der Aktien von Berkshire Hathaway. Die Firma ist 355 Milliarden Dollar wert und hat 2015 19,5 Milliarden Gewinn gemacht

BA: Wenn ich das kurz nachrechne, ist ihr Gewinnanteil dann 3,7 Milliarden Dollar hoch.

WB: Wenn sie das sagen stimmt es wohl. Ich mag keine Zahlen.

BA: Lassen sie uns doch mal einen Blick in ihre Steuererklärung werfen.

WB: Kein Problem, ich hab sie letzte Woche dem Potus gezeigt, der erbärmliche Wicht hat 19 Jahre gebraucht, um die Steuergelder zu kriegen, die ich in einem Jahr gespart habe

BA: Der Papst kassiert in Deutschland doch viel mehr Steuergelder als sie, da sind sie aber auf dem Holzweg. Ihre Steuererklärung weist für 2015 ein Bruttoeinkommen von 11.563.931 Dollar aus. Sie haben aber nur  1.845.557 Dollar Steuern bezahlt. Das sind gerade mal 16%.

WB: 16% ?!!!! Ich hab das noch gar nicht nachgerechnet. Die Vollpfosten von Goldman Sachs kriegen was von mir zu hören.

BA: Wenn man mal ihren Gewinnanteil von 3,7 Milliarden Euro berücksichtigt, haben sie nur 0,3% Steuern bezahlt

WB: Na gut, das klingt doch vernünftig. Der neue Potus würde mein Geld sowieso nur für sinnlose Großbauten wie die Mauer zu Mexiko investieren. Die von China kann er eh nicht toppen, da müsste er die Mauer rings um die USA ziehen.

BA: Da haben sie recht. Der Bischof von Limburg hat schon gezeigt wie das geht. Wie sieht es denn mit ihren Ausgaben pro Jahr aus?

WB: Keine Ahnung, die Rechnungen zahlt alle meine Sekretärin. Ich habe in 2015  2.858.057.969,99 Dollar für wohltätige Zwecke gespendet

BA: 2,8 Milliarden Ausgaben? Und woher stammen die 99 Cent?

WB: Ich habe meinem Enkel einen Hamburger spendiert. Mehr gibt’s nicht für die Blagen. Ich verschenke in den nächsten Jahren mein gesamtes Vermögen an Stiftungen.

BA: Sie besitzen also 19% an Börgschärr Hätt-ebbes. Das wären nach heutigem Stand 67 Milliarden Dollar. Wenn sie jedes Jahr 2,8 Milliarden spenden, sind sie in 24 Jahren mittellos. Darf man fragen wie alt sie sind?

WB: 86. Ich bin am 30.8.1930 geboren. Das wird aber keine 24 Jahre dauern, das muss schneller gehen. Sonst bin ich ja tot, bis das Geld weg ist.

BA: Wie sieht es denn mit ihrer Gesundheit aus?

WB: Ich bin 2012 an Prostatakrebs erkrankt. Alles halb so schlimm, daran sterben nur die Pflichtversicherten.

BA: Dann lassen sie uns mal in die neuen Lebenserwartungstabellen schaun. Nach der Tabelle des BMAS haben sie noch mindestens 25 Jahre. Nach der Tabelle der Allianz müssten sie schon seit 6 Jahren tot sein. Ein Immobilienkredit läuft normalerweise 30 Jahre. Das heißt sie können die Kreditraten nicht aus eigenem Einkommen bis zum Ende bezahlen.

WB: 30 Jahre?! Da bin ich ja längst tot!

BA: Eben, so geht das nicht. Laut Frau Nahles kommen sie da nicht hin. Ihre Erben müssen bürgen.

WB: Ich sagte doch schon, die erben nichts. Das Geld geht alles an Stiftungen, die von meinen Kindern geleitet werden. Der Potus soll seine raffgierigen Griffel gefälligst von meinem Erbe lassen.

Was ist mit dem Weingut? Das muss doch als Sicherheit dienen?

BA: Alkohol als Sicherheit?! Ich bitte Sie! Sie sind doch Profi!

Also ich fasse zusammen:

  • Sie wollen eine Immobilie in Rheinhessen im Wert von 2 Millionen Euro zu 100% fremd finanzieren
  • Ihre Sicherheit besteht in Alkohol, der weder geerntet noch in Flaschen abgefüllt wurde
  • Ihr Bruttojahreseinkommen beträgt ca. 11 Millionen Dollar
  • Ihre Ausgaben in Höhe von 2,8 Milliarden Dollar übersteigen ihre Einnahmen um….einen Moment bitte, ich muss das mit Papier und Bleistift machen, das lässt unsere Software nicht zu…..ca. 25.000%.
  • Ihre Einkommen als Angestellter einer Investmentfirma beträgt lediglich 90.000€. Einkommen aus Spekulation können wir leider nicht berücksichtigen.
  • Sie sind 86 Jahre alt. Das kann ich nicht mal mehr eingeben, die Programmierer haben das begrenzt.
  • Sie wollen in den nächsten Jahren ihr gesamtes Vermögen verschenken

WB:       Stiften, ich gehe stiften!

BA:         Um so schlimmer…lassen sie uns die Sache zu Ende bringen.

  • Ihre Kinder erben deshalb nichts und fallen damit als Bürgen aus

WB:       Das haben sie missverstanden, das ist schwer zu erklären, sie wissen, der Potus und seine Raffzähne vom Finanzamt….

BA:         (ungerührt)

  • Sie investieren das ganze Geld in Alkohol

WB:       In Weinberge, nicht in Alkohol

BA:         – Sie haben offensichtliche Probleme mit der Einkommensteuererklärung. Schäuble hätte sie schon in den Knast gebracht

WB:       Ich wusste dass es keine gute Idee ist, in der Heimat der Vorfahren von Trump zu investieren….

BA:         Nebenbei habe ich sie gegoogelt: Sie haben mal gesagt, dass selbst eine 99-%-Wahrscheinlichkeit, mit geliehenem Geld eine höhere Rendite zu erzielen, nicht das 1-%-Risiko rechtfertigt, durch die Schulden in einem unvorhergesehenen Fall in Schwierigkeiten zu geraten.

WB:       Das war bevor Trump zum Potus gewählt wurde. Ich habe ihm doch schon meine Steuererklärung gezeigt! Und ausserdem müßte ich ja verrückt sein, wenn ich mein eigenes Geld in Deutschland investieren würde.

BA:         Trump ist Papst?! Oh mein Gott!  Es hat mich sehr gefreut, jemanden kennenzulernen, der seine Beichte direkt beim Papst ablegt! Trotzdem müssen wir ihren Kreditantrag leider ablehnen.

 
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Verfasst von - 11. November 2016 in Allgemein

 

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